Mit dem Begriff Druckweiterverarbeitung werden alle Fertigungsschritte bezeichnet, die noch nötig sind, bis gedruckte Informationen endgültig für den Vertrieb oder die Abgabe fertig sind.
Es werden so genannte Endprodukte hergestellt, wie etwa Briefbögen, Bücher, Broschüren oder Etiketten. Dafür werden die Bedruckstoffe weiter verarbeitet.
Die Druckweiterverarbeitung wird in drei große Bereiche gegliedert.
Dazu gehören die buchbinderische Verarbeitung, die allgemeine Papierverarbeitung und die Herstellung von Verpackungsmitteln.
Die Druckweiterverarbeitung hat einen entscheidenden Anteil an der Qualität des Endproduktes hinsichtlich der Optik, der Funktionalität und auch bezogen darauf, ob das Produkt letzten Endes bedarfsgerecht ist.
Schon bei der Gestaltung und Planung, überhaupt bei der gesamten Arbeitsvorbereitung für ein Produkt muss die Druckweiterverarbeitung beachtet werden.

Druckweiterverarbeitung von Büchern und Broschüren
Bei der Druckweiterverarbeitung von Büchern und Broschüren ist es die Aufgabe des Buchbinders, die einzelnen Maschinen, die für die Produktionsfolge nötig sind, zu bedienen und zu warten.
Auch bei der Herstellung von Zeitschriften, Kalendern, Broschüren und Prospekten oder anderen Werbematerialien werden buchbinderische Tätigkeiten in der Druckweiterverarbeitung angewendet.
Bevor die Produkte fertig sind, müssen sie zum Beispiel gefalzt und gebunden.
Druckweiterverarbeitung erfolgt mit diversen Maschinen
Das geschieht an den diversen Maschinen, wie zum Beispiel den Falz-, Zusammentrage- oder Klebemaschinen. Das Verpacken und Versenden gehört ebenfalls in den Bereich der Druckweiterverarbeitung und stellt einen eigenen Arbeitsbereich innerhalb dieses großen Bereiches dar.
In der Druckweiterverarbeitung wird in der Regel in Schichten, oft rund um die Uhr, gearbeitet.
Das ist vor allem bei der Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften der Fall.
Die einzelnen Arbeitsschritte werden dabei meist nicht von einer Person getätigt, sondern es werden für alles spezialisierte Arbeitskräfte eingesetzt, die die einzelnen Maschinen nicht nur bestücken und bedienen können, sondern auch in der Lage sind, diese zu warten und den gesamten Vorgang bis hin zum nächsten Arbeitsschritt zu überwachen. |