Das ist der Inhalt dieser Seite:
freie Hersteller und Buchgestalter
Welche Druckverfahren gibt es?
Was versteht man unter Druckvorstufe?
Was ist Offsetdruck?
Die Druckweiterverarbeitung
Druckerei suchen und finden
Unser Datenschutzhinweis



Freie Hersteller und Buchgestalter

Wer einen Rundgang durch die Buchhandlung macht, stellt schnell fest: Kein Buch sieht wie das andere aus. Ein Buch will nicht nur geschrieben, sondern auch gestaltet sein.

Hierfür gibt es Spezialisten:
Freie Hersteller und Buchgestalter.

Auch im digitalen Zeitalter ein Beruf mit grosser Zukunft. 

Denn gelesen wird immer. Und auch der Umsatz von Büchern hat sich erheblich beschleunigt. Schon lange haben die Verlage erkannt, dass die sorgältige Gestaltung des Buches dessen Qualität - und damit den Umsatz - erheblich steigert.

Der Buchgestalter hat sich dabei um ganz verschiedene Arbeitsbereiche zu kümmern. Zunächst wird er sich mit der Papierqualität auseinandersetzen, und dabei die wirtschaftlichen und ästhetischen Aspekte des zukünftiges Buches berücksichtigen.



Auf die Typografie kommt es an

Größte Sorgfalt ist auf die Typografie zu legen. Und dabei muss viel Gespür für die richtige Type eingebracht werden. Bloßes Rumprobieren wie bei einer DTP-Arbeit am Computer bringt da nicht weiter.

Mit der Typografie gibt der Buchgestalter seinem Buch das angemessene Erscheinungsbild. 


Dem folgt das Layout

Ein breiter oder ein schmaler Rand? 
Wie werden Fotos und Abbildungen eingebunden? 
Wie werden die Bildunterschriften typografisch vom übrigen Text abgehoben? 
Der Buchgestalter hat viele Entscheidungen zu treffen. 
Dabei arbeitet er immer ganzheitlich aus seiner individuellen Vorstellung vom Buch. Und berücksichtigt dabei selbstverständlich auch die Wünsche seines Auftraggebers. 

Welches Material hat der Einband? 
Vielleicht textil? Mit oder ohne Prägung. 
Welche Farben? 
Welches Layout haben die Seiten, vielleicht mit einer lebenden Kolummne?

Wenn der Buchgestalter bzw. freier Herstelelr alle Gestaltungsmerkmale des Buches festgelegt hat, legt er parallel dazu den Produktionsgang fest.

Diese dann handwerklich umzusetzen, ggf. auch mit Partner aus der Grafik und der Druckerei, ist eine weitere grosse Herausforderung, weil auch immer die technischen Voraussetzungen der Buchproduktion berücksichtigt werden müssen.

Kommt das fertige Buch dann aus der Binderei, ist es für jeden Beteiligten immer wieder spannend, das neue Produkt in den Händen zu halten und zuerst den Gesamteindruck zu würdigen.

 

Welche Druckverfahren gibt es?

Es gibt viele verschiedene Druckverfahren, die sich aber alle den vier großen Kategorien des Hoch-, Flach-, Tief- und des Durchdrucks zuordnen lassen.

Im Folgenden sollen diese einmal kurz erläutert werden.


Der Hochdruck 

Der Hochdruck wurde durch Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert schnell verbessert.
Und konnte sich dann als traditionelles Verfahren für den Buchdruck durchsetzen. 

Die einzelnen Druckelemente stehen erhöht auf einer Druckform, daher der Name Hochdruck.

Für dieses Druckverfahren stehen Rollen- und Bogenrotationsmaschinen zur Verfügung. Untergruppen des Hochdrucks sind der indirekte Buchdruck, der vor allem in der Verpackungsindustrie eingesetzt wird und der Flexodruck, welcher sich zum Bedrucken von Verpackungsfolien hervorragend eignet.



Der Tiefdruck

Im Gegensatz zum Hochdruck stehen die Druckelemente beim Tiefdruck in einer Vertiefung der Druckform.
Die so genannten Näpfchen werden beim Drucken mit Farbe gefüllt, diese wird beim Anpressen an das Druckmaterial abgegeben. 

Der Rotationstiefdruck wird vor allem für Zeitschriften und Zeitungen, für Dekorfolien und Tapeten und überhaupt für Drucksachen mit sehr hoher Auflage verwendet.



Der Flachdruck 

Der Steindruck, der Offsetdruck und der Lichtdruck gehören zur Kategorie des Flachdrucks. 
Dieser nutzt das Prinzip, dass sich Wasser und Fett abstoßen.

Es gibt beim Drucken lipophile und hydrophobe Bereiche, die die Farbe unterschiedlich gut annehmen. 



Der Durchdruck

Der Durchdruck wird auch als Siebdruck bezeichnet. Hierbei wird ein Drucksieb benutzt, das aus beschichtetem Gewebe aus Stahldraht oder Kunstfaser besteht. Der Durchdruck wird zum Beispiel für das Bedrucken von Tassen eingesetzt. 

Neben diesen vier großen Gruppen gibt es weitere Druckverfahren, die aber alle mit diesen vier in Zusammenhang stehen, beziehungsweise mit ihnen verwandt sind. 

Ein Beispiel dafür ist der Stempeldruck

Hier werden die Druckformen auf den Druckstoff aufgedrückt. Der Stempeldruck ist ein so genanntes Flexodruckverfahren und gehört damit zum Hochdruck. Ein anderes Beispiel ist das Verfahren des Pochoir, wobei Texte und Grafiken mit Hilfe einer Schablone aufgedrückt werden.


Was versteht man unter Druckvorstufe?

Die Druckvorstufe wird oft auch als Prepress bezeichnet. 

Es handelt sich dabei um einen Teilprozess der Drucktechnik. Sämtliche Tätigkeiten, die in Vorbereitung des Druckes ausgeführt werden müssen, zählen zurDruckvorstufe und werden unter diesem Begriff zusammengefasst. 



Dazu gehören zum Beispiel die Scanarbeiten, die Bearbeitung der Bilder, dieErstellung des Layouts, die Belichtung des Films und das Erstellen der Druckform.

Letzteres geschieht beim Offsetdruck durch die Belichtung der Platten, beziehungsweise durch Computer to Plate (direkte Bebilderung der Druckplatten im Plattenbelichter), beim Tiefdruck durch Gravur mittels Laser oder einer elektromechanischen Gravur. 


Die Aufgaben der Druckvorstufe

Die Aufgabe der Druckvorstufe ist darin zu sehen, dass ein komplettes Layout aus Grafiken, Bildern und Texten entsteht. 
Die Daten, die dafür nötig sind, werden in druckbare Daten umgesetzt. Das Endprodukt dabei ist heute in der Regel eine Datei im PDF-Format. 

Fotomontagen, Korrekturen von Farben und nahezu alle Arbeiten zur Optimierung gehören ebenfalls in das Arbeitsgebiet der Druckvorstufe. 

Teilbereiche hingegen werden durch den Satz, die Reproduktion und dieHerstellung der Druckformen dargestellt.


Der Unterschied zwischen Druck und Druckvorstufe 

Die Trennung zwischen Druck und Druckvorstufe ist nicht mehr so klar zu sehen, da beide immer mehr ineinander übergehen und die Druckereien in der Mehrzahl der Fälle die Druckvorstufe selbst übernehmen. 

Die Daten werden somit häufig direkt auf die Druckplatte übertragen. 

Vor dem Druck müssen Bedruckstoff, Druckform und Druckfarbe optimal aufeinander abgestimmt werden. Die einzelnen Punkte sind dabei voneinander abhängig. 

Zur Wahl des richtigen Druckverfahrens muss im Vorab die Auflagenhöhe geklärt werden, außerdem die Anzahl der Seiten, Art der Abbildungen und die Papiersorte. 

Sind letzten Endes mehrere Druckverfahren möglich, so entscheiden im Allgemeinen der Preis und die Qualität des Druckes über die Auswahl des Verfahrens. 

Um letzten Endes tatsächlich drucken zu können, muss die Druckerei zudem wissen, welche Farben verwendet werden sollen. 
Nun werden noch die Höhe der Auflage, die Falzart, die Versandbedingungen und die Art des Papiers festgelegt

 

Was ist Offsetdruck?

Der Offsetdruck gehört zu den indirekten Flachdruckverfahren und wird im Zeitungs-, Verpackungs- und Bücherdruck eingesetzt. Ursprünglich entstand der Offsetdruck aus dem Steindruck. 

Die Grundlage für den Offsetdruck liegt in der Physik; die Druckplatten verfügt über eine unterschiedliche Struktur der Oberfläche. Die Teile der Platte, die drucken sollen, ziehen Öle an und stoßen Wasser ab, sie sind also lipophil.

Sie nehmen die Farbe daher auf. Bei dem nicht druckenden Teil ist es umgekehrt, er nimmt keine Farbe auf und ist hydrophob.



Die Bezeichnung Offsetdruck stammt also daher, dass der Bedruckvorgang nicht direkt von der Druckplatte auf Papier stattfindet, sondern dass die Farbe zuerst einmal über eine Walze übergeben werden muss. 


Die Vorbereitungen zum Offsetdruck

Zur Vorbereitung des Offsetdrucks sind einige Aufgaben zu erfüllen. Der Text muss zuerst gesetzt und die Abbildungen reproduziert werden. 

Nach dem so genannten Umbruch wird die Montage der Bogen vorgenommen, dann findet die Plattenkopie statt. 

Nach Einrichten der Maschine und des Farbewerks. Nun kann der Auflagendruck erfolgen.

Beim Offsetdruck erfolgt die ausgewählte Benetzung einer Druckform, also einer strukturierten Oberfläche. Die Benetzungsbilder werden auf ein Gummituch übertragen, dann erst auf den Bedruckstoff, wie Papier, Folie oder auch Metall.

Diese Zwischenübertragung ist es, die dem Offsetverfahren seinen Namen gegeben hat. Das Gummituch erfüllt dabei einen entscheidenden Zweck. Es verhindert den Abriebe der farbannehmenden Schichten.



Rollen- und Bogenoffsetdruck

Im Offsetdruck wird zwischen Rollenoffset und Bogenoffset unterschieden. Der Rollenoffsetdruck verwendet Papier direkt von einer großen Rolle und ist vor allem für das Drucken hoher Auflange, wie Zeitungen, Werbebeilagen und Kataloge geeignet. 

Der Bogenoffset hingegen ist für kleinere Auflagen besser geeignet, er kommt meist für den Bücherdruck oder für Verpackungen und Etiketten zum Einsatz. 

Beide Arten, also Bogenoffset und Rollenoffset, werden nach der Art des Papiers, das zugeführt wird, unterschieden.


Die Druckweitervearbeitung

Mit dem Begriff Druckweiterverarbeitung werden alle Fertigungsschritte bezeichnet, die noch nötig sind, bis gedruckte Informationen endgültig für den Vertrieb oder die Abgabe fertig sind. 

Es werden so genannte Endprodukte hergestellt, wie etwa Briefbögen, Bücher, Broschüren oder Etiketten. Dafür werden die Bedruckstoffe weiter verarbeitet.

Die Druckweiterverarbeitung wird in drei große Bereiche gegliedert. 

Dazu gehören die buchbinderische Verarbeitung, die allgemeinePapierverarbeitung und die Herstellung von Verpackungsmitteln. 

Die Druckweiterverarbeitung hat einen entscheidenden Anteil an der Qualität des Endproduktes hinsichtlich der Optik, der Funktionalität und auch bezogen darauf, ob das Produkt letzten Endes bedarfsgerecht ist. 

Schon bei der Gestaltung und Planung, überhaupt bei der gesamten Arbeitsvorbereitung für ein Produkt muss die Druckweiterverarbeitung beachtet werden. 


Druckweiterverarbeitung von Büchern und Broschüren

Bei der Druckweiterverarbeitung von Büchern und Broschüren ist es die Aufgabe des Buchbinders, die einzelnen Maschinen, die für die Produktionsfolge nötig sind, zu bedienen und zu warten. 

Auch bei der Herstellung von Zeitschriften, Kalendern, Broschüren und Prospekten oder anderen Werbematerialien werden buchbinderische Tätigkeiten in der Druckweiterverarbeitung angewendet. 

Bevor die Produkte fertig sind, müssen sie zum Beispiel gefalzt und gebunden.


Druckweiterverarbeitung erfolgt mit diversen Maschinen

Das geschieht an den diversen Maschinen, wie zum Beispiel den Falz-, Zusammentrage- oder Klebemaschinen.

Das Verpacken und Versenden gehört ebenfalls in den Bereich der Druckweiterverarbeitung und stellt einen eigenen Arbeitsbereich innerhalb dieses großen Bereiches dar.

In der Druckweiterverarbeitung wird in der Regel in Schichten, oft rund um die Uhr, gearbeitet. 
Das ist vor allem bei der Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften der Fall. 

Die einzelnen Arbeitsschritte werden dabei meist nicht von einer Person getätigt, sondern es werden für alles spezialisierte Arbeitskräfte eingesetzt, die die einzelnen Maschinen nicht nur bestücken und bedienen können, sondern auch in der Lage sind, diese zu warten und den gesamten Vorgang bis hin zum nächsten Arbeitsschritt zu überwachen.



Druckerei suchen


Beim Offsetdruck wird jede Farbe einzeln gedruckt. Ein gängiges Verfahren ist dabei der Vierfarb-Druck.

Die meisten Druckereien haben daher mindestens eine Vierfarb-Maschine für den Druck der gängigen Druckerzeugnisse wie Geschäftspapiere, Broschüren in allen denkbaren Formaten. Die Einrichtung einer Maschine kosten einmalig Zeit und Geld. 

Beim Drucken können noch viele Zusatzleistungen erbracht werden, wie beispielsweise Druck mit Sonderfarben, Lackierungen, UV-Schutz für Lichtbeständigkeit, Cellophanierungen, Prägungen. 

Diese hochwertigen Zusatzleistungen werden für Imagebbroschüren von Unternehmen, Jahresberichten oder für Bücher verwendent. Auch die Weiterverarbeitung wird von Druckereien erbracht. Dazu zählen passgenaues Ausschneiden, Nuten, Falzen oder Heften der Medien sowie deren fachgerechte Verpackung und der Versand.


Privatpersonen, die zum Beispiel eine Einladung zu einer Familienfeier drucken lassen möchten, sind bei einer Digitaldruckeri oder einer Online-Druckerei bestens aufgehoben.

Auch für Geschäftspapiere für kleine Unternehmen bietet sich diese Lösung an. Eine Faustformel besagt, dass es sich lohnt, Medien im Offset-Druck herstellen zu lassen, sobald die Auflage 500 Stück übersteigt.

Hier sind freie Hersteller und Druckereien gelistet.

 

Die passende Druckerei finden

Von der Visitenkarte über den Flyer bis hin zum aufwändig produzierten Jahresbericht und Produktkatalog ragt das Spektrum, das Druckereien für ihre Kunden erbringen.

Ein wichtiges Merkmal, das eine gute Druckerei auszeichnet ist der Service, den sie ihren Kunden dabei bietet. Dazu zählt etwa eine umfassende Beratung bei der Papierauswahl und der Sicherung hervorragender Druckergebnisse.

Digitaldrucke eignen sich in der Regel für kleinere Auflagen und kleinere Formate. Hierbei sind sehr gute Ergebnisse zu erzielen, der Druck erfolgt direkt DTP, das heißt, das einzelne wird direkt digital vom Computer an die Druckmaschine gegeben und dann gedruckt. 

Damit fallen keine Rüstzeiten an an, wodurch ein vergleichsweise geringe Fiskosten entstehen. Mittlerweile gibt es sogar viele Online-Druckereien, die hierbei auch gute Ergebnisse erzielen. 

Schwierig wird es erst dann, wenn ein Medium im Zeitablauf merhfach gedruckt werden soll.

Dann wird jeder einzelne Druckauftrag wie ein neuer Auftrag behandelt und es können sich farbliche Unterschiede bei den Ergebnissen ergeben



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